Alissa König - Triathletin

Alissa König - Triathletin

Mein Werdegang

Mit 8 Jahren realisierte ich zum ersten Mal, dass ich schneller im laufen war als die anderen. Beim Geländelauf am Meitliriegentag in Horgen wurde ich auf Anhieb Zweite ohne speziell zu trainieren.

 

So begann ich systematisch zu trainieren. Schwimmen, Lauftraining und Leichtathletik stehen heute auf meinem Wochenprogramm. Ich trainiere gerne, habe viel Spass am Laufen, auch wenn es regnet oder schneit.

 

Seit Herbst 2008 besuche ich das Talenttraining der TG Hütten, was mir sehr Spass macht. Seit da habe ich viele tolle Erfolge im Laufen erreicht.

 

Da ich auch gerne schwimme und velofahre startete ich ab 2009 auch im Duathlon und Triathlon.

Eckdaten von Alissa König
Adresse Käntlibachstrasse 15, 8635 Dürnten
E-Mail alissa.koenig(at)hispeed.ch
Geburtsdatum 15. Februar 1996
Beruf, Ausbildung Sportsoldat Schweizer Armee / Kauffrau
Sport Triathlon
Trainer Michi Rüegg
Frühere Clubs LAR TV Rüti
Kader  Nationales C-Kader Swisstriathlon
Ziele 2017

Top 8 U23 EM

Top 10 U23 WM

Top 20 Elite EM

Teilnahme WTS Rennen

 

 

Palmares / Erfolge
2016
10. Rang Elite EC Madrid
12. Rang U23 WM Cozumel
12. Rang U23 EM Burgos
10. Rang 1. Triathlon Bundesliga Ingoldstadt
2015

14. Rang U20 EM

20. Rang U20 WM

Silber SM U20

2014

3 x EC U20 Teilnahme (11. / 16. / 25.)
Silber Schweizermeisterschaften Triathlon (U20)

2013
7. Rang, Europameisterschaften Triathlon (U18 Team)
Gold Schweizermeisterschaften Triathlon (U18)
38. Rang EM Triathlon U20
14. und 21. Rang EC Triathlon U20
2012 7. Rang, Europameisterschaften Triathlon (U18 Team)
Silber, Schweizermeisterschaften Triathlon (U18)
Gold, SM Cross (U18)
Gold, SM Duathlon (U18)
2011 Teilnahme EM U18 Triathlon Team
Gold SM Triathlon U16
Gold SM 2000 m U16
Gold SM Duathlon U16
2010 1. Rang SM Duathlon U16
2. Rang SM 2000 m U16
3. Rang SM Triathlon U16
3. Rang Youth League
2009 1. Rang SM Duathlon U14
1. Rang ZO Berglaufcup Overall Frauen
3. Rang SM 2000 m U16
1. Rang Cross Kantonalen ZH U14
2008 2. Rang ZKB Jugendlaufcup Kat. P
1. Rang Silvesterlauf Mädchen

 

Saisonrückblick 2016

Saisonrückblick 2016 - Mein erstes Elite Jahr – Spannend und Lehrreich!

 

Das Jahr 2016 war ein spannendes und lehrreiches Jahr für mich. Es zeigte mir auf, dass der Weg an die Spitze der Triathlon Elite ein langer und harter werden wird!

 

Wie alle Jahre startet die Saison an der Wärme bei perfekten Bedingungen mit einigen Trainingslagern von Swiss Triathlon sowie der TG Hütten. Wichtig war für mich vor allem, dass ich meinen Fuss ab Februar wieder voll belasten konnte. Ein Ermüdungsbruch im 2015 hatte mich immer wieder behindert und dazu gezwungen, Trainings zu reduzieren.

 

Offiziell begann meine Saison Mitte Mai mit einem wichtigen Wettkampf in Madrid, einem Triathlon über die olympische Distanz.

Ich beendete diesen ersten ETU Triathlon über meine erst zweite Olympische Distanz auf dem tollen Rang 10, Yeah!

Dies bedeutete mein erstes Preisgeld und zusätzlich die direkte U23 EM Qualifikation. Was für ein gelungener Saisonstart!

Knapp eine Woche später flog ich nach Sardinien weiter, wo mein erster Start in einem Weltcup Triathlon anstand, WC Cagliari. Dieser Triathlon hatte es in sich. Garstiges Wetter, extremer Wellengang beim Schwimmen und eine knallharte Berg Velostrecke. All dies hat mir aufgezeigt, wie weit der Weg nach ganz oben noch ist. Der erreichte Rang 33. in Cagliari werde ich unter die Kategorie „Lehrreiche Erfahrung“ abhacken. Mir wurde aufgezeigt wo meine Grenzen sind und wo ich noch Potential nach oben habe und somit viel Arbeit habe.

 

Im Juni begann dann meine erste Deutschland Saison in den gut besetzten 1.Bundesliga Rennen. Ich startete für Team „Rowe“ und konnte mich gleich in Kraichgau (17. Rang) und Ingolstadt (10. Rang) etablieren und dies in einem Feld der weltbesten Triathletinnen. Die Rennen in Deutschland sind super organisiert und machen bei der atemberaubenden Stimmung sehr viel Spass!

Mit gut angesammeltem Selbstbewusstsein und sehr motiviert, flog ich eine Woche nach Ingolstadt nach Bulgarien an die U23 EM. Vor Ort am Briefing erfuhren wir, dass die geplante Olympische Distanz auf Sprintdistanz reduziert wird. Der Grund dafür waren Infrastruktur Probleme betreffend Straßensperrungen für die Velostrecke. Im ersten Moment war ich etwas geschockt von dieser Nachricht, sah dann aber etwas später eine riesen Chance für mich. Bei knapp 40 Grad Aussentemperatur und feuchten Luftbedingungen kam mir die Verkürzung des Rennes als nicht Hitzemensch sehr entgegen. Das Rennen wurde zu einem ein Sekunden Krimi, wo nach über einer Stunde Wettkampfzeit nur wenige Sekunden zwischen Platz 1. und 15. entschieden. Mein Rennen lief nach Wunsch und ich fand mich auf Platz 12. wieder! Beste Schweizerin und direkt Qualifikation an die U23 WM in Cozumel!

 

Zwischen all den tollen Ergebnissen und Erfahrungen bestand ich zudem Anfangs Juli meine LAP als „Kauffrau“ an der United School of Sports und konnte mich ab da komplett auf meinen Sport und mich konzentrieren. Mit den Strapazen in Gepäck von meiner kleinen LAP Feier-Woche konnte ich dann in Tübingen und an den Schweizermeisterschaften nicht überzeugen und war etwas enttäuscht.

Anfangs September standen dann noch die Schweizermeisterschaften mit dem Team an. Mein Club TG Hütten entschied dieses Rennen klar für sich und wurde somit Schweizermeister. Ich als Startläuferin leistete einen massgeblichen Anteil daran und übergab bereits mit grossem Vorsprung an den männlichen Teamkollegen.

 

Mit der tollen Nachricht im Gepäck „Aufgebot für die Spitzensport Rekrutenschule“ ging eine Woche später die große Reise von über 24 Stunden nach Cozumel an die U23 WM (Grand Final) los. Die Temperaturen und die Feuchte in diesem Urlaubsparadies waren sehr gewöhnungsbedürftig. Unser Rennen startete jedoch um 7.30 Uhr in der Früh und somit konnten wir der Hitze noch etwas entkommen. Ich startete gut ins Rennen und fand mich in der ersten Verfolgergruppe auf dem Rad wieder. Diese arbeitete gut zusammen und bei schwierigen feuchten Strassenverhältnissen konnten wir schnell zur Spitze aufschließen.

Als es dann auf das Laufen ging, sah ich zu meinem Entsetzen meine Nummer in Penaltybox notiert, welches 15 Strafsekunden bedeuteten. Ich war ein Bruchteil zu früh auf mein Velo gesprungen, Scheibe! Diese Sekunden kosteten mich am Ende knapp ein TOP 10 Ergebnis. Mit meinem 12. Rang durfte ich trotzdem sehr zufrieden sein und so fand die Saison 2016 für mich ein super Ende!

 

Ich bedanke mich bei meinem sensationellen Trainer Michi, meinen Sponsoren, Trainingspartnern, Freunden und meinen Eltern für den riesengroßen Support!

Ich freue mich riesig auf 2017 und auf den Kampf bis an die Weltspitze!

Alissa

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