Lilly Gross - (Orientierungs)-Läuferin

Mein Werdegang
Schon als Kind war ich im Wald unterwegs und lief OL Posten an. Die Liebe zu dieser Sportart wurde immer grösser. Seit 2007 bin ich Mitglied der TG Hütten. Dank der Unterstützung meines Trainers Michi Rüegg schaffte ich den Sprung ins Elitekader von Swiss Orienteering. Im Alter von 21 bis 23 Jahren setzte ich alles auf die Karte OL. Ende 2016 spürte ich, dass ich nicht mehr bereit bin, so viel zu reisen und in diesen Sport zu investieren. Ich gab den Austritt aus dem Elitekader, jedoch nicht den Rücktritt vom Leistungssport. Immer noch unter der Leitung von Michi Rüegg trainiere ich gezielt und motiviert. Im Fokus stehen nun bei mir aber Strassen- und Bergläufe. An OL Wettkämpfen bin ich nur noch vereinzelt anzutreffen.  Die Starts an den Staffel oder Team Schweizer Meisterschaften mit meinen Schwestern sind jedoch fix in meinem Saisonplan.   

Eckdaten von Lilly Gross
Adresse Kirchstr. 7, 8805 Richterswil
E-Mail lilly.gross(at)gmx.ch 
Geburtsdatum 19. 4. 1993
Beruf, Ausbildung Medizinische Praxisassistentin
Sport Strassenlauf, OL
Tainer Michi Rüegg (Lauf, Athletik)
Anna Naef (OL)
Weitere Clubs OL Zimmerberg
Hobbies  Sport im Allgemeinen, Freunde treffen, backen
Ziele 2018

Berglauf SM

PB Halbmarathon und 10km

Ziele langfristig Jungfraumarathon
Förderer TG Hütten
Motto Sei für nichts zu faul.

 

Palmares / Erfolge
2017

2. Rang Berglauf Cup Züri Oberland

2016

SM Gold Staffel (Elite Frauen)

Qualifikation WM Studenten OL

2014-16 Mehrere Weltcup Teilnahmen
2013 WM Teilnahme Juniorinnen (15. / 23. /28. / DQ)
3 x SM Gold D20 (Langdistanz, Mittel, Nacht)
SM Silber D20 (Sprint)
2012 SM Gold (Staffel, Elite Frauen)
SM Bronze (Team, Elite Frauen)
2010 4. Rang SM Mitteldistanz D18
2009 Qualifikation Jugend-EM 2009 in Serbien (Rang 6 Sprint)
2008 Silber, Schweizer Meisterschaften Staffel-OL
2007 Gold, Schweizer Meisterschaften Nacht-OL
Bronze, Schweizer Meisterschaften Langdistanz OL

 

Saisonrückblick 2017

Es war eine besondere Saison für mich. Anstatt hunderte von OL Posten in verschiedene Ländern Europas anzulaufen, wie ich es in den letzten Jahren machte, lief ich dieses Jahr nur wenige Posten an. Dafür spulte ich umso mehr Kilometer auf hartem Untergrund ab. Ich kam immer besser in Fahrt, doch schon Ende März, in der Woche vor der 10 km SM, machten sich Schmerzen in meinem linken Fuss bemerkbar. Ich wollte trotzdem unbedingt an dieser SM teilnehmen.  Es reichte zwar nicht für eine persönliche Bestzeit, aber eine Zeit unter 40 Minuten war für mich okay. Da die Schmerzen nach diesem Lauf stärker wurden, entschieden wir, alternativ zu trainieren. Doch auch so spürte ich meinen Fuss.  Anfangs April bekam ich dann die Diagnose: Stressfraktur. Dies war wie ein Schock für mich, denn noch nie war ich längere Zeit verletzt gewesen. Als MPA wusste ich ziemlich gut, was dies bedeutet. Während der ersten Woche durfte ich praktisch keinen Schritt mehr machen, später wenigstens mit einem Alternativtraining beginnen. So wurden das Rennvelo, sowie die Aquajogging-Weste meine besten Freunde. Der Aufbau lief gut, so dass ich nach sechs Wochen Laufpause wieder langsam mit einem Lauftraining beginnen konnte. Im Sommer starte ich an allen fünf Etappen des Berglaufcups im Zürcher Oberland und beendete diesen auf dem 2. Gesamtrang. An der Halbmarathon SM in Uster lief es dann nicht mehr so rund. Gebremst durch eine Erkältung verfehlte ich meine geplante Laufzeit. Etwas enttäuscht, jedoch motiviert für eine Revanche, verabschiedete ich mich in die Trainingspause.

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