Jasmin Weber - Triathletin

Jasmin Weber - Triathletin

Mein Werdegang

Mit 5 Jahren habe ich zum ersten Mal an einer Jugimeisterschaft des TV Hinwil teilgenommen. Ich war damals mit meinem älteren Bruder in der Jugi und mir hat das Polysportive sehr Spass gemacht. In Kyburg startete ich an meinem ersten Lauf. Dort gewann ich meine allererste Silbermedaille! Zusätzlich begann ich in der 1. Klasse mit Schwimmen beim SLRG und wechselte mit 9 Jahren zum SCUW. Nebenbei startete ich an Läufen in der näheren Umgebung. Der Ironkids in Rapperswil oder der Uster Triathlon gehörten ebenfalls dazu.

Ab dem Sommer 2009 besuchte ich das Talenttraining bei der TG Hütten. Unter der Leitung von Michi Rüegg gab es immer abwechslungsreiche Trainings, bei denen ich sehr viel profitieren konnte. Für die Saison 2012 bin ich ins Regionalkader von Swiss Triathlon aufgenommen worden. Ein Jahr später folgte der Sprung ins Nachwuchs-Nationalkader, was mich sehr freute! Die Vielfältigkeit beim Triathlon fasziniert mich besonders, wodurch die verschiedenen Trainings noch mehr Spass machen!

 

Eckdaten von Jasmin Weber
Adresse Im Ror 28, 8340 Hinwil
E-Mail jasi.weber(at)bluewin.ch
Geburtsdatum 10. 4. 1998
Beruf, Ausbildung Schülerin Kunst und Sport Gymnasium Rämibühl Zürich
Sport Triathlon
Trainer Michi Rüegg
Andere Clubs SCUW
Kader  Elite C Nationalkader Swisstriathlon
Unterstützung TG Hütten, Volg, Sporthilfe Pate Christoph Nötzli, Isostar
Hobbies Kochen, Fotografieren, Skifahren
Ziele 2018

 

Teilnahme U23 EM und U23 WM

 

Palmares / Erfolge
2017

SM Gold Triathlon U20

1. Rang Juniors League Gesamtwertung U20

5. Rang U20 Europacup U20 Lausanne

14. Rang Europacup Elite BEL-Wuustweezel

10. Rang U20 EM AUT-Kitzbühel

28. Rang U20 WM NED-Rotterdam

16. Rang Bundesliga D-Münster

26. Rang Grand Prix FRA-Nizza

2016

Schweizermeisterin Triathlon U20

Team Schweizermeister

1. Rang Juniors League Gesamtwertung U20

3. Rang Cross Schweizermeisterschaft Laufen U20

1. Rang ETU Junioren Europacup CZE-Tabor 

13. Rang U20 WM MEX-Cozumel

21. Rang U20 EM POR-Lissabon 

21. Rang Bundesliga D-Kraichgau

18. Rang Bundesliga D-Tübingen

17. Rang ETU Elite Europacup SWE-Malmö

2015
SM Gold Triathlon U18
1. Rang Youth League Gesamtwertung U18
3. Rang Team Sprint SM (TG Hütten)
10. Rang Europacup U20 A-Wien
13. Rang Europacup U20 SLO-Bled
17. Rang Bundesliga d-Tübingen
Teilnahme U20 EM Genf
2014

SM Gold Triathlon, U18
1. Rang Youth League Gesamtwertung, U18
6. Rang European YOG Qualifier Mixed Team, U18 (NL)
33. Rang European YOG Qualifier, U18 (NL)
21. Rang Europacup Genf, U20

2013

7. Rang Europameisterschaften Triathlon (U18 Team)
Gold Schweizermeisterschaften Triathlon (U16)
1. Rang Youth League Gesamtwertung (U16)
Gold SM Duathlon (U16

2012

Silber SM Triathlon (U16)
2. Rang Youth League Gesamtwertung (U16)

2011

Bronze SM Triathlon U14

 

Saisonrückblick 2017

Saisonrückblick 2017 failure is success if you learn from it!

 

Mit einem lächelnden und einem tränenden Auge blicke ich auf eine erfolgreiche Saison 2017 zurück. Da es mein letztes Jahr als Juniorin war, sah ich auch die grösste Chance, die besten Ergebnisse zu erzielen.

Wie gewohnt absolvierten wir im Winter und Frühling einige Trainingslager an der Wärme, um uns optimal auf die bevorstehenden Wettkämpfe vorzubereiten. Der Fokus lag vorerst auf der U20 EM Mitte Juni. Die Qualifikation dafür erreichte ich beim Deutschlandcup in Forst, wo ich unter den Deutschen erfreulich als Vierte vorne mitmischen konnte. Anfangs Juni begann in Sion die Schweizer-Rennserie. Obwohl dies für mich ein Trainingswettkampf war, konnte ich das erste Rennen für mich entscheiden. Meine Form passte und ich freute mich unheimlich auf meine letzte U20 EM; vor allem weil ich dort mit meiner Schwester als einzige Juniorin der Schweiz antreten konnte. Eine kränkelnde Woche machte leider einen Strich durch meine Vorbereitung. Trotzdem stand ich in Kitzbühel wieder auf den Beinen und war bereit, Vollgas zu geben. Ziel war ein Top 10 Ergebnis, was ich mit dem 10. Rang gerade noch erfüllte. Der anspruchsvolle Wettkampf lief nicht ganz nach Wunsch umso glücklicher war ich jedoch, dass die U20 WM-Kriterien erfüllt waren. Somit nahm ich die zweite Saisonhälfte mit einer doppelten Portion Motivation in Angriff!

Inzwischen war es wieder Zeit für ein Schweizer-Rennen in Uri, wo ich wiederholt siegte. Im Juli stand etwas auf dem Plan, was ich bisher noch nie versucht habe: ein dreiwöchiges Höhentrainingslager in St. Moritz. Mit einem kleinen aber feinen Trüppchen der TG Hütten konnte ich in den Bergen enorm profitieren. Nach der Halbzeit trat ich allerdings meine Reise nach D-Münster an, um in der Bundesliga für das Team TuS Griesheim zu starten. Auch in diesem Jahr gab es einen direkten Vergleich mit Weltklasse-Athletinnen, welcher mit dem 16. Rang zufriedenstellend ausging. Im August ging es weiter mit dem dritten Juniors-League Rennen. Diesmal wurde es in Nyon als Schweizermeisterschaft ausgetragen. Die hohen Wellen im Genfersee und die happige Radstrecke hinderten mich keineswegs, mir die fünfte Goldmedaille in Serie umhängen zu lassen!

Im Ausblick auf die kommenden Jahre entschied ich mich für einen Elite Europacup im belgischen Wuustwezel, der man schon fast als Weltcup bezeichnen konnte. Mit lehrreichen Erfahrungen und einem 14. Rang kehrte ich in die Schweiz zurück. Eine Woche später stand ich am U20 Europacup in Lausanne am Start. Nach einem fantastischen Schwimmen und Radfahren, zeigten sich meine Beine nicht mehr von der besten Seite, um ganz vorne dabei zu sein. Im Ziel freute ich mich trotzdem über den 5. Rang als beste Schweizerin!

Bereits war es September und die CH-Serie neigte sich dem Ende zu. In Yverdon sicherte ich mir den vierten Sieg und somit auch den Gesamtsieg der Juniors-League. Zum Dessert gab es ausserdem den 3. Rang im Gesamtklassement der Pro Kategorie. Die internationalen Rennen waren allerdings noch lange nicht vorbei. Meine Nervosität stieg langsam an, was nur eines zu bedeuten hatte: die U20 WM stand kurz bevor! Nach dem letztjährigen Top-Resultat waren meine Erwartungen dementsprechend hoch. Mit 68 weiteren Athletinnen aus der ganzen Welt stürzte ich mich bei kühlen 17° C Wasser- und Aussentemperatur in den Hafen von Rotterdam. Diesmal ein misslungener Start ins Rennen; die Schlägereien, welche zu viel Zeit und Kraft kosteten, setzten mich in eine schlechte Ausgangslage. Auf dem kurvigen und

technischen Radkurs kam ich ebenfalls nicht in Fahrt. Erst, als ich in meine Laufschuhe schlüpfte, begann die Aufholjagd, womit ich mich auf den 28. Rang rettete. Natürlich war ich sehr enttäuscht, dass es mir gerade beim Höhepunkt nicht so lief, wie gewollt. Wiederum konnte ich dabei viel lernen, was vor allem das Einstecken von schlechten Wettkämpfen anbelangt. Die Enttäuschung war glücklicherweise schnell vergessen, als ich vom französischen Team Sartrouville eine Anfrage für den Grand Prix in Nizza bekam. So ging es eine Woche nach der WM an die Côte d’Azur, worauf ich mich riesig freute! Bei angenehmen Temperaturen und mit einem hervorragenden Team absolvierte ich mein letzter Wettkampf der Saison. Begeistert und zufrieden lief ich beim gut besetzten Rennen als 26. über die Ziellinie in die Saisonpause

Wieder ist eine eindrucksvolle Saison voller einzigartigen und unerwarteten Momenten zu Ende gegangen. Nun schaue ich optimistisch auf die kommenden Jahre in der U23 und der Elite Kategorie voraus. Last but not least danke ich all denjenigen, die mich das ganze Jahr über unterstützt haben! Ohne Euch und vor allem ohne meinen sensationellen Trainer wäre eine solche Saison nie möglich gewesen!

 

Jasmin 

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