NEWS TG Hütten Masters - Oktober 2011

Sa 22.Oktober: Zwei Masters am 25. Üetliberglauf 

Brigitte Hilfiker und Reto Zollinger wollten es zum Saisonabschluss nochmals wissen. Die 14 Km am Zürcher Hausberg waren "nicht ohne"!


Reto, der offensichtlich "Bergtrainierte" belegte in seiner Kategorie von 117 Teilnehmern mit einer Zeit von 1:04.15,4 Platz 35.


Brigitte musste wiederholt feststellen, dass steile Steigungen nicht optimal sind für sie. Mit der Zeit von 1:21.02,8 landete sie in ihrer Kategorie von 30 Teilnehmerinnen auf Platz 18.


Wetter, Organisation, Stimmung und vieles mehr waren tip top!


Mehr Infos zum letzten der 12 diesjährigen ZH LaufCup Läufe unter:

http://www.zuerilaufcup.ch/zkb-zuerilaufcup/ueetliberg-lauf


Sa 15. Oktober: Brigitte Hilfiker am 37. Hallwilerseelauf

Nicht ganz alle Masters befinden sich in Wettkampfpause.

Brigitte absolvierte bei kalten Temperaturen 10Km von Beinwil a.See nach Meisterschwanden in

51.24 Minuten und erreichte Kategorierang 153 von 581.


Mehr Infos zum Lauf unter: www.hallwilerseelauf.ch


So 9. Oktober 2011 - Schlosslauf Rapperswil - Masters auf dem Podest!

Susanne Glaus und Roger Bochtler vertraten als "Sie & Er" die Masters. Der Lauf war kurz, aber hart und schnell. Jeder musste abwechslungsweise 2 Runden über 1805 m laufen. Mit einer Zeit von 28.03, einem Rückstand von 1.33 erreichen die beiden Einsiedler den sehr guten 3. Rang - Herzliche Gratulation!

Ranglisteweitere Infos  


7.bis 9. Oktober: Reto Zollinger nahm auch an der letzten Etappe des MMC (Mountain Marathon Cup) teil. Sie fand im bereits winterlichen Söll in Österreich statt.

Reto`s Bericht: Am Freitag 7.10. fuhren wir (meine Frau und ich) nach Söll. Bei der Startnummernausgabe erfuhr ich, dass die Marathonstrecke aufgrund des Schneefalls ein weiteres Mal angepasst wurde… Neu dürfen wir drei Runden à ca. 14.5 km Laufen (4 km rund um Söll und 5 Km die Rodelbahn (Schotterweg)  hoch zum Hexenwasser und 5 km runter  auf der Asphaltstrasse nach Söll. Und plötzlich waren sämtliche Vorbereitungen und Strategien reine Makulatur.  Da ich wusste, dass dieses Streckenprofil nicht auf mich zugeschnitten ist, entschloss ich mich für den Gesamtstart der Tour de Tirol „upzugraden“ .  D.h. am Freitag der Söllerzehner (10km um Söll) am Samstag Kaisermarathon am Sonntag Halbmarathon in Söll.

 

Pünktlich auf den Start zum Söllerzehner hörte es „endlich“ auf zu regnen – aber zu spät, wir standen bereits wie begossene Pudel am Start… und waren nicht erstaunt, als nach 20 Minuten Renndauer der Regen wieder einsetzte. Mit 44 min war ich doch sehr zufrieden bei gesamthaft 200 hm.

 

Samstag 9.30 Start zum Kaisermarathon. Wieder standen zum Teil dieselben begossenen Pudel wieder im strömenden Regen am Start – diesmal (die meisten) dick eingepackt wie für einen winterlichen Longjogg. Die Rennjury informierte uns noch kurz vor dem Start über das Schneetreiben beim Hexenwasser auf ca. 1200 m ü.M. bei warmen 0.6 Grad plus.  Beim ersten Aufstieg zum Hexenwasser war die Strecke noch recht griffig und ab 1000 m.ü.M.  wechselte es von Regen auf Schneefall. Der höchste Punkt war bereits weiss und die Strasse rutschig und weniger griffig - auch mit meinen Trail-Schuhen nicht mehr.

 

Der erste Abstieg! Horror! Die ersten hundert Meter ging es überhängend hinunter wie auf „Eiern“ liefen wir dem Rand nach hinunter. Mahnende Worte von Urs „die Beine unter dem Körper zu behalten „ schiessen so einem durch den Kopf. Bald wird es etwas flacher und an laufen kann gedacht werden – aber eben das Bergablaufen gehört definitiv nicht zu meinen Kernkompetenzen – sofern welche auszumachen sind! Nun es kommt wie es kommen musste nach vier von 5 Kilometern schmerzten bereits die Oberschenkel. Wieder zurück unten in Söll schrien die ersten Zuschauer „nur noch eine Runde“! In unserer Gruppe schauten wir uns bloss doof an – keiner konnte es so richtig glauben. Beim Zieldurchlauf wurde es offiziell bestätigt. Das Rennen wird nach 2 von 3 Runden aus Sicherheitsgründen verkürzt. Jetzt auf die letzte Runde! An einer Tempoverschärfung war nicht mehr zu denken, die Strecke wurde immer matschiger bzw. rutschiger. Bergauf konnte ich die Überholspur  benutzen es lief mir ganz gut und bergab liess ich überholen so richtig unter dem Motto „geben und nehmen“.

Locker im Ziel war ich „heimlich“ froh nicht noch ein drittes Mal hinunterzurennen. So liessen wir uns als „Helden der Berge“ feiern und wärmten uns in der Wellnessanlage des Hotels für Sonntag wieder auf.

 

Sonntag, 13.30 Start zum Halbmarathon. Der Schnee hat in der Nacht auch Söll erreicht. Wir genossen zuerst ein herzhaftes Frühstück.

Um 13.00 Uhr liefen die Spitzenläufer in Form eines Jagdstartes los und wir durften um 13.30 nach jagen.

Die ersten beiden Runden gingen ganz gut und ordentlich aber ab der 3. Runde spürte ich die Oberschenkel wieder(10km bergab laufen lassen grüssen) und irgendwie konnte ich mich die letzten drei Runden so durchmogeln…

 

Fazit über die drei Tage: es war ein genialer Anlass mit immer wechselnder Ausgangslage, die aber niemanden aus dem Konzept brachte – nein  ein gewisser Galgenhumor ist im Läuferfeld geblieben. Und nun geht’s ab in den Sommer wieder zurück in die Schweiz nach Lugano.

http://www.tourdetirol.at/marathon-42-km.html


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