NEWS TG Hütten Masters - Juli 2013

So 28. Juli: Bodensee Megathlon mit Samira und Hansi Holdener

Vater und Tochter sind heutige Finisher vom Bodensee Megathlon! Ganz herzliche Gratulation!
Vater und Tochter sind heutige Finisher vom Bodensee Megathlon! Ganz herzliche Gratulation!
Kategorie Rang Name Zeit
AK Herren
70
Holdener Hansi 6:53.19
Single Damen
62 Holdener Samira
6:30.06

So 28. Juli: 17. Ironman Zürich mit Finisher Roman Monsch

http://ironmanzurich.com/de/


Am Nachmittag lautete der Zwischenbericht, dass Roman super geschwommen sei, die 180 KM Rad hinter sich hätte und sich auf der Laufstrecke befände. Es sei unglaublich heiss und viele hätten deswegen schon aufgegeben.

Rang Name Zeit
64
Monsch Roman
10:52.26


Aber nicht Roman!


Genial! Herzliche Gratulation zur super Leistung!



Sa 27. Juli: Joelle Rein vertritt Masters total souverän am Swiss Alpine Davos

"Wunderschöner Lauf"  - Worte kurz und bündig von Joelle direkt vom Ziel.
"Wunderschöner Lauf" - Worte kurz und bündig von Joelle direkt vom Ziel.
Kategorie Rang Name Zeit
K 30 34(204)
Rein Joelle
2:50.58

Ganz herzliche Gratulation!

http://www.swissalpine.ch/cms/index.php


Sa 20./ So 21. Juli: 1. Eiger Ultra Trail mit Reto Zollinger

Reto: Nach dem Swissalpine von 2012 bin ich zufälligerweise auf die Ausschreibung des 1. Eiger Ultra Trail gestossen.

Das hat mich angesprochen,

- weil ich die Gegend vom Jungfrau Marathon kenne

- weil es eine Premiere ist

- weil ich einzelne Ausflugsziele wie die Grosse Scheidegg, Faulhorn, Schynige Platten, Lauberhorn etc. noch nicht kenne

Ich freue mich sehr auf diese Herausforderung als Langstreckenläufer mit der

HAMMER Startnummer 444.

Eiger Ultra Trail mit Reto Zollinger

Ich bin wieder zurück!

Der Eiger Ultra Trail war ein super Erlebnis. Mein erster Ultra Trail war auch für mich eine grosse Herausforderung. Die Strecke war technisch sehr anspruchsvoll und bot auch für das Auge landschaftlich tolle Eindrücke. Bei sehr warmen Temperaturen ging es um 05.00 Uhr los auf die Strecke "Grosse Scheidegg, First, Bachalpsee, Bussalp, Faulhorn, Schynige Platten, Burglauenen, Wengen, Männlichen.. ) Konnte mein Tempo gut einteilen und war gut unterwegs auf dem Männlichen bis kurz vor dem Gipfel ein grosses Gewitter über uns herkam. So musste das Rennen unterbrochen werden und die Athleten in einem warmen Raum verpflegt und zum Teil auch ärztlich betreut werden. Ist ja schon interessant wieviele Leute das Natel wasserdicht verpacken und die warmen Ersatzkleider ungeschützt im Rucksack mitführen...


Das Rennen wurde nach ca. 45min wieder freigegeben jedoch mit einer Streckenänderung die für mich bedeutete, dass ich die Wengeralp (rauf und runter) auslassen durfte.


Mental und körperlich war ich zu jeder Zeit auf der Höhe - auch wenn nach ca. 70 km die einzelnen Knochen etwas müder waren als um 5.00 Uhr. So jetzt wünsche ich allen eine schöne Sommerzeit und bis Mitte August wieder auf dem roten Platz.


PS: Herzlichen Dank an alle die an mich gedacht bzw. mir die Daumen gedrückt haben - es hat geholfen und den notwendigen Push gegeben. 

Kategorie Rang Name Zeit
A HS1 94
Zollinger Reto
19:06.48,7

Reto, wir gratulieren dir und freuen uns auf Dich nach deinen Ferien!

http://www.eigerultratrail.ch/de/

http://services.datasport.com/2013/lauf/eiger-trail/ 


Fr 19. Juli: Ägeriseelauf mit sehr erfolgreichem Master Simon Schäppi!

"Wer möchte sich mit Viktor Röthlin, Startnummer 1 in der Zeit messen?" 
Am Freitag war dies offensichtlich kein Problem für Simon Schäppi! 
Wir gratulieren ihm zu seiner Glanzleistung!


http://www.aegeriseelauf.ch/

Kategorie Rang Name Zeit
Sen 1 12(169)
Schäppi Simon
50.18,1
Sen 2
1(234) Röthlin Viktor  44.39,1

Do 11. Juli: Start der Tour de Bretagne Féminin mit Nadine Scheck

1. Etappe: Pleéran - Yffinac, 128 km

Anfang geschafft!

Es war brutal hart. Am Triathlon kannst du immer dein eigenes Tempo fahren, weil Windschattenfahren meistens verboten ist. Aber hier musst du um jeden Preis so lange als möglich in der Gruppe bleiben, denn alleine bist du verloren. Das heisst ständiger Tempowechsel und Antritte am Berg. Das ist wahnsinnig streng. Bis Km 80 konnte ich im 2. Feld mitfahren. Dann bekam ich starke Krämpfe in beiden Beinen. Teilweise konnte ich nicht einmal eine Umdrehung mit dem Pedal machen, weil alles blockiert war. Folglich fiel ich ziemlich bald aus der Gruppe und musste die restlichen Km alleine im starken Wind fahren. Und die Beine erholten sich leider auch kaum. Bei jedem Hügel spannte sich alles wieder an. Trotzdem freue ich mich über meine Premiere. Die Beste in unserem Team klassierte sich als 75. rund 5 min hinter der Spitze. Bei der Teamwertung zog ich unser Team mit meinem 116. Rang von 135 Rangierten zwar etwas nach unten. Aber zu erwähnen ist auch, dass die 2. Klassierte im Gesamtklassement einen Weltmeistertitel trägt! Nun hoffe ich, dass wir uns gut erholen und morgen beim Zeitfahren mächtig in die Pedalen drücken können. 


2. Etappe: Einzelzeitfahren in Mohon, 12,3 km 

Heute lief es mir beim Zeitfahren besser als gestern. Einerseits hatte ich keine Krämpfe mehr und andererseits fühlte ich mich alleine auf der Strecke wesentlich wohler als im Feld. Aber die gestrigen Krämpfe hinterliessen Spuren, sodass ich nicht wie gewünscht kraftvoll in die Pedalen drücken konnte. Aber alles in allem bin ich zufrieden. Nun heisst es gut erholen um morgen die 3. Etappe mit 123 km in Angriff nehmen zu können.


3. Etappe: Pipriac - La Chapelle Bouexic, 124 km 

Vor der 3. Etappe hatte ich etwas Respekt. Es galt wieder über 113 km zu fahren. Nun wieder im Feld - hoffentlich! Folglich wieder Lenker an Lenker und ständige Tempowechsel. Von diesen bekam ich ja in der ersten Etappe starke Krämpfe. Deshalb achtete ich noch mehr auf regelmässiges Essen und Trinken. Ich folgte den Tipps von unseren erfahrenen Betreuern, mich etwas weiter vorne im Feld zu halten. Dort seien die Tempoverschärfungen weniger stark zu spüren. Ich spielte Tetris und quetschte mich in jede kleine Nische. Vorne im Feld war es viel gedrängter, aber das Tempo konnte ich gut mitgehen. Als aber unmittelbar vor- bzw. neben mir knapp 10 Fahrerinnen zu Fall kamen, verliess mich der Mut, mich länger vorne im Feld aufzuhalten. Ich liess mich zurückfallen. Am Feldende konnte ich mich leider nicht mehr lange halten und fiel zusammen mit ein paar Athletinnen ab. Zusammen waren wir ein harmonisches Grüppchen und konnten zügig dem Ziel entgegenfahren - ohne Krämpfe! Im Ziel schnell einen Regenerationsdrink schlürfen und sich die strapazierten Muskeln bzw. Speck vom Masseur schütteln lassen. :-)=


4. Etappe: Crozon - Poullan sur Mer, 114 km

Auf der letzten Etappe lief es mir am besten. Ich konnte mich von Tag zu Tag steigern. Physisch und auch technisch konnte ich mich immer länger im Feld halten und wenn ich dann doch abfiel, konnte ich kraftvoll in die Pedale treten. Es machte je länger je mehr Spass! Am Schluss konnte ich sogar noch zum Zielsprint ansetzen und von 'meinem' Grüppli ausbrechen. Im Gesamtklassement reichte es zum 105. Rang von 135 gestarteten Frauen.

Diese Rundfahrt war eine riesige Erfahrung für mich. Ich konnte viel profitieren und mich radtechnisch sicher verbessern. Eindrücklich war die Dynamik, welche im Feld herrscht. Wenn man nicht ständig die Lücken vor sich füllt, wird man schneller durchs Feld gereicht, als man es realisieren vermag. Falls es ein nächstes Mal geben sollte, müsste ich definitiv mehr Stehvermögen trainieren! :-)


http://www.cyclingfever.com/editie.html?editie_id=24185


So 14. Juli: Kai Sikorski am Challenge Rennen in Roth bei Nürnberg

Das ist ein Triathlon über die Ironman-Distanz und das grösste Langdistanzrennen in Europa mit über 100.000 Zuschauern. Die Stimmung ist einfach Wahnsinn und mitreissend. Ich war hier bereits letztes Jahr am Start und es ging ziemlich gut bis zum Kilometer 10 beim Laufen. Ich fühle mich momentan sehr fit. Mal sehen, wie es dieses Jahr für mich läuft.

http://www.challenge-roth.com/de/index.html


7. - 13. Juli 13: 6-Day-Gigathlon 2013 - eine Abendteuerwoche der besonderen Art (Zusammenfassung)

Sportliches Miteinander, geselliges Nebeneinander und gemeinsames Meistern von körperlichen und mentalen Krisen. Mitfühlen und mitfiebern, Leiden teilen und Freuden doppelt geniessen - das ist Gigathlon-Spirit pur. Die drei Masterinnen der TG Hütten, Simone Evans, Viviane Spielmann und Christine (Chrigä) Staub erlebten dies eine Woche lang.
Endrangliste (auf Athletin klicken und es erscheinen alle Details):
Rang
Gigathlet
Zeit
Rückst.
1.
55:55:55
2.
58:42:38
2:46:43
3.
61:42:52
5:46:57
4.
64:52:37
8:56:42
5.
65:10:19
9:14:24
6.
67:25:24
11:29:29
7.
67:25:54
11:29:59
8.
69:30:07
13:34:12
9.
70:13:50
14:17:55
10.
70:29:04
14:33:09
11.
71:05:15
15:09:20
12.
71:35:50
15:39:55
13.
74:19:52
18:23:57
14.
74:26:35
18:30:40

Das Ziel der TG Hütten, mindestens einen Podestplatz zu belegen, konnte knapp nicht erreicht werden. Alle drei Gigathletinnen sind bei guter Gesundheit in Lausanne angekommen und sind überglücklich über die extreme sportliche Leistung. Sie erlebten eine Woche lang Hoch und Tiefs. Alle drei haben sich vor langer Zeit das Ziel, den Gigathlon zu Finishen (mit individuellen Rangvorstellungen) gesetzt. D.h. sie wollen in 6 Tagen von Ost nach West (von Chur nach Lausanne) alleine die Strecke von 1'068 km und 17'850 Höhenmeter zurücklegen. Sie fokussierten sich auf dieses Ziel und trainierten mit dem von Urs Ritter dynamisch für die einzelnen Athletinnen angepassen Trainingsplan Schwimmen, Inlinen, Velofahren, Biken und Laufen. Simone gab sogar ihre Arbeitsstelle auf und konzentrierte sich vollumfänglich auf den Sport. Am Mo 8. Juli 2013 ging es dann los in Chur (Tagesberichte siehe unten). Es gab glücklicherweise keine gravierenden Verletzungen. In technischer Hinsicht hatte nur Simone mit 3 "Platten" etwas Pech.

Trainer Urs Ritter führte die drei Masterinnen gezielt an das Abenteuer Gigathlon heran. Er stand ihnen jederzeit mit Rat und Tat zur Seite. Am Gigathlon selbst war er pausenlos für die Athletinnen präsent und war mit dem Zusatzjob "Supporter" extrem gefordert. Die Unterstützung von Mastern in der Logistik, die Ratsschläge von langjährigen Supportern waren für ihn sehr wertvolle Unterstützungen. Jeder Single Athlet benötigt zwei Supporter. Bereits weit im Vorfeld sprechen sich diese bezüglich der komplexen Logistik, dem erforderlichen Material (bei allen Wetterverhältnissen), dem Verpflegungskonzept etc. ab. Hilfreich ist, die Gigathletin persönlich sehr gut zu kennen. Dies erleichtert dann unter "Vollspannung" einiges.

Zum richtigen Zeitpunkt mit dem richtigen Material am richtigen Ort zu sein, in der Wechselzone die Bedürfnisse von den Lippen ablesen zu können, diese dann innert Sekunden erfüllen zu können verlangt einiges vom Traumferienjob Supporter ab. Ist die Athletin einmal im Ziel geht es für diese dann erst richtig los. Athletin betreuen, Material retablieren, die Sportgeräte überprüfen und reparieren, für alle Wechsels des nächsten Tages das Material wieder bereitstellen (Wetter, Befindlichkeit und Bedürfnisse der Athletin beachten). Es gilt dann sicherzustellen, dass die Wechselzonen nur über die erlaubten Zugangswege erreicht werden (sonst gibt es Zeitstrafen für die Athletin und Erklärungsnotstand für den Supporter)..
Jeden zweiten Tag ist dann noch die Unterkunft "unter laufendem Wettkampf" abzugeben und neu zu beziehen. Wer diesen Job seriös erfüllt, kommt kaum vor Mitternacht ins Bett. Am nächsten Tag liegt es dann wieder an ihm, dass die Gigathletin rechtzeitig geweckt wird (vielfach 03.30 Uhr), dann ist das sportliche Morgensessen zuzubereiten etc. Neben den zwei Supportern ist ein ausgewiesener Mechaniker unerlässlich. Eine Voraussetzung für erfolgreichen Supportdienst ist, die Sportarten zu kennen. Der diesen Bericht Schreibend war auch Supporter. Er war der Logistiker und hatte das Glück, dass seine Supporter-Partnerin auf die persönliche Betreuung der Athletin spezialisiert war (immer wieder an die kleinen Dinge des Lebens dachte) und der Ehemann der Sportlerin als Mechaniker jederzeit präsent war. Diese drei zusammen ergaben das ideale Support-Team und erlebten zusammen mit der Gigathletin "Aktivferien pur".

Der Gigathlon 2013 war

  • eine Giga Herausforderung für die Athleten.
  • eine Giga Herausforderung für den Trainer
  • eine Giga Herausforderung für die Supporter
Traumwetter ermöglichte es vielen Teilnehmenden, ihre Abenteuerwoche quer durch die Schweiz auch erfolgreich zu beenden. Den Schlusstag nahmen noch 81 Prozent der gestarteten Single Männer und Frauen der einwöchigen Kategorie in Angriff. Auch wenn es der eine oder andere heute nicht mehr ins Ziel schaffen wird, zeichnet sich doch eine sehr hohe Finisherquote ab. Zum Vergleich: bei den anderen beiden einwöchigen Gigathlon lag die Finisherquote mit 48 % (2002) und 27 % (2007) deutlich tiefer. Zielschluss des Swiss Olympic Gigathlon 2013 ist heute Samstag um Mitternacht in Lausanne.

Auch unsere Masterkollegin Samira Holdener, Schwimmerin vom Team Five 4 Six-Day-Giga 2013 erreichte mit ihrem Team den sensationellen Kategorie Rang 17 von 207 !!!!

Kategorie Rang Name
Team of Five 17(207)
1138 Five 4 Six-Day-Giga 2013 

So 7. Juli: Oliver Klaus kehrt stolz als Finisher des Ironman Germany Triathlon aus Frankfurt heim!

Alle Details unter:

http://ironmanfrankfurt.com/de/


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