So 28. Februar: Volksskilauf St. Cassian / Lenzerheide

Ein grosser Teil vom TG Hütten Langlaufteam nützte die Gelegenheit nochmals einen Vorbereitungswettkampf zu laufen vor dem grossen Saisonfinale (90 km Vasaloppet in Schweden und Engadiner-Marathon). Bei den Herren 1 über 20 km in Skatingtechnik zeigten die TG Hütten Athleten sehr starke Leistungen und klassierten sich alle in den Top 10. Sascha Janutin wurde 5., Michael Graf 6. und Silvio Waldmeier 9. von Total 24 in dieser Kategorie. Auch die Herren 2 klassierten sich in der ersten Ranglistenhälfte, Walter Höhn wurde 18. und Sandro Knecht erreichte den 20. Rang von 48. gestarteten. Simon Morscher startete über die 10 km Distanz in klassischer Technik und bewies seine gute Form mit dem 3. Rang und dem Podestplatz. Wir wünschen Simon, Sascha und Daniel Spadin viel Erfolg am Vasaloppet in Schweden. (Bericht von Walter Höhn, bearbeitet durch aha)

Kategorie Rang Name Zeit 

Herren 1 (20 km frei) 5. Janutin Sascha 46:39,2 Herren 1 (20 km frei) 6. Graf Michael 46:41,5 Herren 1 (20 km frei) 9. Waldmeier Silvio 49:40,8 Herren 2 (20 km frei)18. Höhn Walter 49:45,3 Herren 2 (20 km frei)20. Knecht Sandro 50:18,3


Sa 27. Februar: Powerman Spanien mit Andi Kälin!

Andi (international): Strong 1st run, good legs on the bike, a stupid penalty and an all In 2nd run brought me on the 16th place @powerman spain (10k/60k/10k). Missed a big chance today, but my winter training worked well(hil)


Sa 27. Februar: 34. Bremgarter Reusslauf mit einigen Masters dabei

Der Anlass    Rangliste  (aha)

Kategorie Rang Name Zeit Overall
 11-M20    6.  Widmer Oliver  36.28,4   18. 
 11-M20   10.  Schäppi Simon  37.40,2   30.
 11-M20   13.  Sprenger Raphael  37.53,1   37.
 11-M20   18.  Melo Artur  39.20,1   63.
 11 M 30  220.  Baumann Manuel  50.46,8 866.
 11 M 60   43.  Gwerder Albin  50.58,9 884. (1777)

Für die Daheimgebliebenen Kurzinfos aus dem Master Trainingslager auf Gran Canaria

Reto

Ein herzliches Dankeschön gilt unserem Reiseleiter Fabian Zehnder und Trainer Urs Ritter für die netten, durchstrukturierten Tagesabläufe! (hil)

 

Tag 8: Nach dem gemeinsamen Frühstück gingen die einen nochmals schwimmen und die anderen nahmen einen 10 Km Lauf in Angriff. Später hiess es für sechs wehmütige Teilnehmer(innen) Abschiednehmen. Danke allen für die tolle Kameradschaft. Aus meiner Sicht war dies das beste Trainingslager, das ich erlebte. (hil)

 

Tag 7: Nach dem Frühstück teilte sich die Gruppe ins Läufer und Schwimmer auf. Nach dem Schwimmbad dislozierten wir an den Strand, wo sich Dank etwas bedecktem Himmel nicht allzu viele Touristen tummelten. Mit den aufkommenden Strahlen erschienen dann "zack" auch wieder die Scharen von Sonnenanbetern. Nachher radelten wir erneut nach Mogan und auf dem Rückweg ging es u.a. darum, den etwas schlappen Reto, der vorzeitige gewendet hatte, einzuholen. Es wurde ein intensiver Ausscheidungskampf gefahren und beim anschliessenden Laufen ging es wieder darum, die Doppelbelastung der Muskeln zu ertragen. (hil)

 

Tag 6: Nach Warm Up und Laufen gabs Frühstück. 114 Km und schon etwas müde....Die grosse Gruppe der Leistungsathleten fuhr über Ayacata zum höchsten Punkt "Pico de las Nieves" und die anderen radelten nach Soria zum Stausee. Nachher wurden die letzten Reserven noch beim Laufen am Sandstrand liegen gelassen! Gut  gelaunt und stolz über die heutige Leistung ging es nach dem Znacht rechtzeitig ins Bett. (hil)

 

Tag 5: Ein kleines Warm Up vor dem Morgenessen galt als Tagesstart. Die Damen stiegen dann ins Wasser zum Schwimmtraining und die Männer schnürten die Laufschuhe. Nach der Mittagspause am Pool gings mit dem Rad Richtung Flughafen. Dank den starken Jungs schafften wir die 20 Km gegen den "gespührten" Orkan. Es wartete das Gebirge nach San Bartholome auf uns und nach einem Kaffeehalt nahmen wir die Talabfahrt unter die Räder. Nach dem Nachtessen verzogen sich die einen schon zum Schlafen und die anderen quälten sich durchs Hoteleigene Animationsprogramm. (hil)

 

Tag 4: Nach einem frühen Morgenessen stiegen wir aufs Rad. Über 100 Km erwarteten uns. Zuerst fuhren wir der Küste entlang und kaum hatten wir die Ebene verlassen, erwarteten uns 30 Km Anstieg nach Ayacata. Die Gruppe teilte sich schlussendlich in eine Leistungs- und eine Kaffeegruppe auf. Nach einem kleinen Imbiss kurvten wir hinunter nach Playa des Igles. Martin und Fabian schnürten noch die Laufschuhe für einen Trainingslauf und die anderen genossen den Rest des Tages am Pool. Nach dem Nachtessen wurden noch ein paar Bälle gekickt! (hil)  

 

Tag 3: Nach dem üblichen Warm Up, 12 Km Lauf und Frühstück, war erstmals das Schwimmen an der Reihe. Nach dem Mittagessen fuhren wir hoch zum Stausee Soria. Kaum zurück fand der Wechsel in die Laufschuhe statt und ab gings an den in der Zwischenzeit leer gewordenen Strand. Morgen erwartet uns eine ca 100 Km Ausfahrt! (hil)

 

Tag 2: Die einen rannten am Morgen 10 Km und die anderen genossen ein Warm Up am Strand. Nacht dem Frühstück gings aufs Rad - 80 Km und 1500 Höhenmeter. Auf dem Rückweg waren wir auf Hilfeleistungen der "Lokomotiven" Fabian, Martin und Oli angewiesen. Der starke Gegenwind machte zu schaffen. Im Domizil angekommen gab es eine Stärkung und dann gings ab ins Laufen. Müde vom ersten Trainingstag begaben wir uns später zum Nachtessen. (hil)

 

Tag 1: Wir sind alle gut angekommen. Die Sonne hatte eine "Sau" Freude, dass sie schlussendlich "weinen" musste!

Nachdem die Velos zusammengebaut, bzw. aus der Miete geholt wurden, fand zum Tagesabschluss die erste Laufeinheit am Strand statt. (Sonne pur bei gefühlten 20 Grad.)

Bei fröhlicher Stimmung beendeten wir den Tag mit Nachtessen und einem Schlummertrunk. (hil)


Fr 12. - So 14. Februar: Tortour Cyclocross mit Siegerin Single Woman Viviane Spielmann!

Bericht von Viviane: Phu, was für ein Wochenende…!

Aber vielleicht muss ich erst damit anfangen, wie es zu dem Weekend kam. Nachdem ich ja nun auch dieses Jahr wieder am Cape-Epic in Südafrika am Start sein werde, habe ich wie alle anderen im November das Grundlagentraining aufgenommen und wohl etwas früher als andere mit den GA2-Trainings angefangen. Das Training im Winter zu absolvieren ist nebst der Arbeit nicht immer ganz einfach. Speziell deshalb nicht, weil ich mir weder das Wetter noch das Zeitfeister aussuchen kann! Aber genau dies, schienen die richtigen Voraussetzungen für eine Teilnahme an einem Wettbewerb zu sein, der seinem Namen Tortour CycloCross mehr als gerecht wurde!

Gefahren wird mit Quer-Rädern, also Rennräder mit Stollenreifen und Scheibenbremsen, über Stock und Stein, auf Trails, über Wiesen, im Matsch und Schnee bei kalten Temperaturen. Halt alles was einem die Mutter Natur im Februar so in den Weg legt - Ideales Kopf Training!

 

Nach dem sich mein Cape-Epic Partner Heinz Posch vor 2 Wochen am Snow Epic das Innenband am Knie riss und sich am Meniskus verletzte, war für kurze Zeit unsere Teilnahme am Cape-Epic ungewiss. So habe ich mich kurz vor Anmeldeschluss für die Tortur-CycloCross angemeldet. Der gute Leistungstest bei Urs Ritter am Abend davor machte mir die Entscheidung leichter.

 

So bin ich also am Freitag alleine, mit dem Auto voller All- und Schlechtwetter-Kleider nach Schaffhausen gefahren und habe mich für den Start am Prolog von 22km eingereiht. Schön dezent hinten, wie immer.

Nach kurzer, neutralisierter Strecke aus der Stadt heraus (ein nervöses Stop and Go) ging es dann aber gleich ziemlich heftig zur Sache! Auf der Fläche hatte ich das Gefühl alles zieht an mir vorbei. Flach fahren ist ganz und gar nicht eine Stärke. Gut kamen bald schon die ersten kurzen knackigen Anstiege und so konnte ich rasch wieder ein paar Plätze gut machen und eine Mitstreiterin einholen. Ich biss etwas auf die Zähne und kam dann mit 44 min. oder 5,27 Min Rückstand auf den schnellsten Mann (Lukas Winterberg) und einem Vorsprung von 2.27 Min. auf meine Verfolgerin ins Ziel.

 

Nach dem Prolog blieb genug Zeit um das Velo zu putzen, das Hotel zu beziehen und sich Gedanken für die kommenden Etappen zu machen. Briefing und Nachtessen war für alle um 19.00 Uhr im Hotel Arconia.

 

Schlafen konnte ich dann trotz 2 Bier nicht!  Es war zu laut, dann zu heiss und ich wohl zu aufgeregt!

 

Das Frühstücksbüffet war lecker und ich habe soviel gegessen wie ich konnte. Punkt 8.30 Uhr fiel der Startschuss zur Ersten Etappe und es ging nach der neutralisierten Strecke bei Rennfreigabe wieder los wie die Feuerwehr. Viel zu schnell für mich…. Ich versuchte meinen Rhythmus zu finden und den Puls nicht schon am Limit zu haben. Wieder überholte mich meine Verfolgerin - ich liess sie ziehen, bis zum nächsten Anstieg, da war ich dann wieder stärker und habe meinen Platz zurück erobert.

 

Ab diesem Zeitpunkt befand ich mich mitten im Männer-Feld mit Beat Zumstein, Simon Joller, den Jungs von Focus und anderen Rennfahrern. Sogar Frischi und Urs Gerig gesellten sich zwischenzeitlich etwas dazu.

Das Terrain forderte einem alles ab. Wir hatten knöcheltiefen Schnee, Matsch und Sumpf, steile Aufstiege und Laufpassagen die mit dem Velo auf dem Rücken und Bike-Schuhen kaum bezwingbar schienen!!!

Fahrer wie Räder wurden aufs Härteste geprüft!

 

Eigentlich war ich gut dran. Leider nur irgendwann total alleine unterwegs! Wegen dem Dreck fuhr ich mehrheitlich ohne Brille. Meine Augen brannten und ich sah alles wie durch ein Milchglas.

Ich konzentrierte mich auf den Weg, sah das Schild nicht, welches die Verzweigung in den Trail markierte und fuhr auf dem Waldweg weiter. Schließlich, quasi oben angekommen ging es ja jetzt endlich wieder runter… ich genoss die Abfahrt, erholte mich, bis mir auffiel, dass sich im Schnee keine Spuren mehr abzeichneten von Rädern welche die Wegseite wechselten. Die nächste Kreuzung sollte dann meinen Verdacht bestätigen! Ich bin falsch gefahren!!!!

Umkehren, retour, alles wieder hoch…..! Mist!

Jetzt war ich mental angeschlagen. Ich hatte nur noch kalt, musste zum Trinken jeweils anhalten weil meine Finger den Bidon nicht mehr aus der Halterung nehmen konnten. Meine zweiten paar Handschuhe waren tief durchnässt, ich konnte kaum mehr schalten (dabei ist die Schaltung gar elektronisch!!) weil meine Finger total durchgefroren waren. Die Füsse habe ich längst nicht mehr gespürt. Wieder ins Pedal einklinken erwies sich als grosse Herausforderung, nicht nur wegen dem Dreck und Schnee der an den Schuhen und Pedal klebten, sondern auch weil die zwei Dinger unten an meinen Knöcheln gar nicht mehr zu mir gehörten. Mein Kopf konnte meine Füsse nicht mehr steuern.

Irgendwann dann, nach einer gefühlten Ewigkeit, schaffte ich es ins Ziel und war überglücklich, dort Urs Ritter und meinen Epic Partner Heinz anzutreffen!

Leider bleibt einem nicht viel Zeit im Ziel - oberste Priorität sind trockene Kleider, etwas Warmes essen, kurz schwatzen, dann Velo putzen (hat zum Glück Heinz für mich gemacht – Danke!), duschen, wieder essen etc.

Die Nacht war schlecht, aber dies war ja auch nichts Neues..!

Am Sonntagmorgen dann wieder dasselbe Prozedere von vorne. Nervöser Start im Feld! Dann ein wirklich steiler Anstieg und das Feld viel auseinander.

Auf dem ersten Hügel angekommen dachte ich schon ich hätte mich von meinen Konkurrentinnen abgesetzt, aber dem war nicht so. Meine Mitstreiterin versuchte an mir dran zu bleiben. In der ersten technischen Passage viel sie dann wohl ab, vermute ich. Aber irgendwie kümmerte es mich nicht allzu sehr. Ich war schon eine gefühlte Ewigkeit alleine unterwegs. Ich vermisste die Gesellschaft einer Team-Partnerin!

Irgendwann kamen mal ein paar Jungs von hinten, hätte mich kurz etwas aufraffen müssen und dran bleiben! Hätte ich gewusst was auf mich wartete, hätte ich dies bestimmt getan. Aber ich war in meinem Trott und irgendwie fehlte mir die Motivation mich mehr zu pushen und zu vordern. Wozu, ich führte ja, hatte genügend Vorsprung, es rollte auch so…. Der Wind, die kalten Finger und Füsse setzten mir langsam zu. Mir war alles etwas egal. Einzig verfahren wollte ich mich nicht mehr. Musste schon zwei Mal wieder umdrehen. Meine Augen sahen kaum mehr etwas. Wieder dieser weisse, milchige Schleier der meine Sehkraft massiv einschränkte. Die Richtungspfeile der Tafeln konnte ich immer erst von ganz nah erkennen! Ich fuhr wie auf Nadeln, ständig in der Angst, wieder eine Verzweigung verpasst zu haben. Unzählige Male drehte ich mich um, um sicher zu sein, dass ich nicht evtl. doch einen Abzweiger verpasst hatte.

Endlich, kurz vor dem Ziel kam die Truppe von Focus – Yes, jetzt wollte ich noch mit ihnen ins Ziel rollen! Etwas Gesellschaft tat mir gut! Ein paar Gegenanstiege – bald sind wir da!

 

 

Erleichtert und zufrieden kam ich im Ziel an!

Die Freude Else, Stöff und Urs zu sehen, war riesig! Hätte ich gewusst, dass sie auf mich warten, hätte ich doch noch etwas pressiert!

 

 

Es war ein unvergessliches Erlebnis und ich bin wirklich froh, es ohne Defekt ins Ziel geschafft zu haben! (hil)


So 7. Februar: Kandersteger Volskskilauf

Kategorie Rang Name Zeit Overall
 21-F-40  4.  Staub Christine  1:07.44,7  8. (von 47)
 21-M-50  8.  Höhn Walter  1:01.24,9 54. (von 250)

Der Halbmarathon in der imposanten  Bergwelt von Kandersteg ist ein Volksskilauf. Es waren 21 km (Halbmarathon) in freier Technik zurückzulegen. Er gehört zu den Swisscom Nordic Days. Sich auf den schmalen Latten üben, Neues ausprobieren und Spass auf Schweizer Loipen haben – ist der Leitspruch dieser Serie.

Es war sehr windig und es herrschten nasse Verhältnisse. Zu Regnen begann es erst nach dem Wettkampf. Christine Staub hat das Podest nur knapp verpasst. "Cool ist von allen 8. zu sein" so das Fazit der Hirzlerin über ihre starke Leistung.

 

Bericht von Walter Höhn: "Bei erstaunlich guten Schnee- und Wetterbedingungen wurde der 45. Kandersteger Volksskilauf durchgeführt. Dabei erreichte Christine Staub ihre bisher beste Damen Overall-Klassierung. Dank zwei konstant starken Runden gelang ihr mit dem 8. Rang eine Top-10 Platzierung. Auch Walter Höhn zeigte ein gutes Rennen und wurde guter 54. von 250 gestarteten Herren." Am nächsten Sonntag folgt der Einsiedler in der Swissloppet-Serie. Wir hoffen natürlich, dass unser Heimrennen trotz Schneemangel doch Durchgeführt werden kann."(aha)

 

Rangliste     Wettkampf-Infos


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